Würde man diese Art von »Rechnung« aufmachen, dann käme Fanny Hensel in der »Rangliste der bekanntesten E-Musik-Komponistinnen aller Zeiten« hinter Clara Schumann und Hildegard von Bingen wahrscheinlich auf den dritten Platz. Am vergangenen Samstag jährte sich ihr Todestag zum 175. Mal. Doch Informationen über Fanny Hensel und Aufführungen ihrer Musik begegnen wir meist nur immer dann, wenn es gilt, in kleinen Konzertsälen, Galerien oder anderen kammermusikadäquaten Behausungen »Konzerte mit Lesung« zu rezipieren: »Fanny und Felix«, »Felix und Fanny«. Auch besagte Clara Schumann erfährt gerne posthum die »Ehre«, in Zitaten aus ihren Briefen an Ehemann Robert aufzutauchen. Fast nie erklingen Werke von Clara Schumann und Fanny Hensel ohne ihre jeweilige »familiäre Zutat«.
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