Das war’s schon wieder: Nach gut sieben Jahren als Chefdirigent gibt Robin Ticciati seinen Ausstand beim Deutschen Symphonie-Orchester. Es ist nicht so, dass man ihn in Berlin satt hätte, im Gegenteil. Mit seiner Mischung aus musikalischer Ernsthaftigkeit und menschlicher Sanftmut, auch schüchternem Charme hat das Publikum Ticciati ziemlich liebgewonnen. Eher könnte man fragen, ob diese gut sieben Jahre (seltsamerweise erfolgt der Abschied mitten in der Saison) nicht ein wenig zu kurz waren; denn die Dinge schienen zu reifen.
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