Es gibt viele Arten, den Meeresboden des Repertoires aufzuwühlen. Zwei sehr gegensätzliche waren am vergangenen Wochenende zu erleben: Einerseits beim Orchester Stegreif, indem von Klassikern der Klassik ausgehend wild-frei drauflos gespielt wird. Andererseits mit Christian Thielemann, der ein paar Lieblingswerke hat, die einen berühmten Komponistennamen tragen, die aber nie eine Sau spielt – außer eben Thielemann. Und der ist natürlich keine Sau, allerhöchstens ein klein bisschen Rampensau wie viele Dirigenten, aber vor allem doch jemand, der sehr bewusst musikalisch tut, was er tut, auch wenn’s einen manchmal befremden kann.
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