Schon wieder Nigl! Gleich nach den Letzten Tagen der Menschheit an der Wiener Staatsoper reiste der Sänger weiter nach Hamburg, wo die Endproben zu einer Uraufführung anstehen. Gordon Kampe hat für ihn eine neue Oper komponiert, im Auftrag der Hamburgischen Staatsoper. Ein Einakter, der einen Märchentitel trägt: Die Kreide im Mund des Wolfs. Er ist allerdings schwere Kost und schon gar nichts für Kinder. Zur Generalprobe sind nur wenige Erwachsene erschienen, viele vom Fach, und selbst die wirken anschließend ein bisschen aufgelöst und umgekrempelt. Ich schließe mich dem an. Georg Nigl sagt: Auch für ihn sei das Stück sängerisch »ein Ritt«. Ich frage: ein Höllenritt? »Genau! Und ich habe doch immer gesagt: Ich kann und will nicht Putin spielen.«
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