Kaan Bulak wurde in Aachen geboren, verbrachte aber seine Kindheit in Istanbul. Früh begann er mit dem Klavierspiel, ging in Stuttgart zur Schule, nach dem Abitur stand ein reguläres Klavierstudium nicht zur Debatte. Er landete bei Mathematik und Wirtschaft – und machte, doch zur Musik zurückkehrend, schließlich seinen »Master in Sound Studies« an der Berliner Universität der Künste. Audioproduktionsstudien im »Studio P4 im Funkhaus« bei Jean-Boris Szymczak und Komposition bei Martin Supper kamen hinzu. Von 2018 bis 2020 war Bulak Stipendiat von #bebeethoven im Rahmen des Beethoven-Jubiläums. In dieser Zeit forschte er an seinem Konzept des »Augmented Piano«, schrieb und nahm als Artist-in-Residence am ZKM Karlsruhe mehrere elektroakustische Werke auf. Überhaupt kreiert er seit einiger Zeit elektroakustische Werke für diverse Festivals, die er häufig selbst als Pianist und Klangregisseur aufführt. Arno Lücker hat Kaan Bulak an einem Winternachmittag in seinem Studio am Berliner Tiergarten getroffen.


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... ist Konzertveranstalter, Moderator, Komponist und Pianist. Er gestaltet innovative Konzertformate, arbeitet als Musik-Satiriker, schreibt Stücke für Solist:innen und Ensembles und Texte für VAN, die Wiener Philharmoniker, die New York Philharmonics und die Bamberger Symphoniker. 2019 war er als Schauspieler an der Volksbühne zu erleben.