»Stiftung abwickeln, Übertragung von Aufgaben an Senatsverwaltung für Kultur« lautete der Vermerk zur Stiftung für Kulturelle Weiterbildung und Kulturberatung (SKWK) auf der Konsolidierungsliste des Berliner Senats, die vor drei Wochen abgesegnet wurde. Man habe gemäß der vorab kommunizierten 10 Prozent-Kürzungsvorgabe des Kultursenators einen Sparvorschlag erarbeitet, teilte daraufhin der Vorstand der Stiftung, Florian Stiehler, mit. »Die Medienmeldung, dass wir abgewickelt werden sollen, traf uns daher völlig überraschend und unerwartet.«
In der aktualisierten Sparliste, die seit dem Wochenende kursiert, ist nun nicht mehr von »Abwicklung« die Rede. Stattdessen soll die Stiftung »nach strenger Aufgabenkritik neu strukturiert werden«. Statt um, wie ursprünglich geplant, 3 Millionen Euro (fast 60 Prozent der Gesamtsumme) soll der Zuschuss »nur« um 1 Millionen gekürzt werden. Eine der fünf Initiativen, die die Stiftung unter ihrem Dach vereint, ist das Institut für Kulturelle Teilhabeforschung. Es wurde 2020 als unabhängiges, außeruniversitäres Forschungsinstitut gegründet und untersucht, welche Bedingungen kulturelle Teilhabe begünstigen beziehungsweise sie verhindern. Ich spreche mit der Leiterin Vera Allmanritter an einem Montagabend per Telefon.
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