Einsparungen von gut 100 Millionen Euro im Kulturbereich für 2025 »kämen einem Kahlschlag für die Kultur in Berlin gleich«, schrieb der Berliner Bühnenverein Ende September in einem offenen Brief an Bürgermeister Kai Wegner, Finanzsenator Stefan Evers und Kultursenator Joe Chialo (mit 97.008 Unterschriften, Stand 19. November 2024). Über die Folgen einer solch radikalen Kürzung der Mittel heißt es dort unter anderem: »Die institutionell geförderten Opern-, Konzert- und Theaterhäuser wären gezwungen, den bereits geplanten und vertraglich verabredeten Produktions- und Spielbetrieb weitestgehend auszusetzen. Denn mit hohen Fixkosten für Personal und Gebäudeunterhaltung besteht der einzige budgetäre Spielraum im künstlerischen Programm. (…) Privatrechtlich organisierten Häusern drohte die Insolvenz. Kürzungen bei den projektbezogenen Förderungen träfen die vulnerabelsten Bereiche der freien Szene und der Performing Arts, der Literatur, der Bildenden Kunst, des Tanzes und der kulturellen Bildung. Wichtige Einrichtungen der Freien Szene, der Clubs, der Literatur, der Bildenden Kunst wären wegen ausbleibender Kooperationen von der Schließung bedroht.«
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