Als sich am 1. Juni 1912 Igor Strawinsky und Claude Debussy an den Pleyel setzten und in privater Runde die vorläufige vierhändige Fassung des Sacre du printemps spielten, waren ihre Zuhörer anschließend »niedergestreckt wie von einem Orkan, der vom Beginn der Zeiten gekommen war, um unser Leben an den Wurzeln zu ergreifen«. Man soll nicht zu leichtfertig sein mit den Vergleichen, aber mit 11.000 Saiten, dem mit 66 Minuten knapp doppelt so langen Werk von Georg Friedrich Haas, kann es es einem ähnlich gehen. Es wurde zuerst 2023 in Bozen gespielt und unter anderem voriges Jahr im Gashouder in Amsterdam. Jeffrey Arlo Brown war da und schrieb einen wunderbaren Text, der mich jetzt in eine Hockeyhalle im Westen von Hannover trieb.
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