Mitten in dem immer wieder unterbrochenen und neu begonnenen Herumkramen in der Vergangenheit, diesmal beim Lunch in der Rüttenscheider Straße 2, einer Oase der Gastlichkeit mitten im schäbigen Herzen der Stadt Essen, kommt Franz Xaver Ohnesorg auf etwas Aktuelles zu sprechen. Er beschwert sich über die magere Resonanz des Konzert- und Festivalbetriebs, das Jubiläum des Komponisten György Ligeti betreffend. Außer in Köln ist sonst nicht viel los. Petrenko hat sein Dirigat bei der Ligeti-Woche der Berliner Philharmoniker absagen müssen, aus Krankheitsgründen. Pflichtgemäß wird an den Opernhäusern hie und da nochmal Le Grand Macabre aufgeführt. Wie schnell verblassen unsere großen Toten! Man könnte sentimental werden!
Jetzt abonnieren, um weiterzulesen.
Unbegrenzter Zugang zu allen aktuellen Artikeln und dem Archiv
VAN als unabhängiges Magazin wird maßgeblich über Abos getragen. Mit Ihrem Abo ermöglichen Sie unsere Arbeit und sichern die Zukunft von VAN.
