Élisabeth Jacquet wurde 1665 in Paris geboren, ihr Taufdatum ist der 17. März des Jahres. Élisabeths Eltern waren Anne de la Touche und der als Organist und Orgelbauer in Paris tätige Claude Jacquet. Alle vier Kinder im Hause Jacquet wurden zu professionellen Musiker:innen ausgebildet.

Die junge Élisabeth erwies sich, wie man liest, am Cembalo als äußerst begabt, wurde vom Vater persönlich unterrichtet und begann bald, sich neben dem Cembalospielen auch für das Komponieren zu begeistern. Eine der Mätressen des »Sonnenkönigs« Ludwigs XIV. – Madame de Montespan (1640–1707) – zeigte sich besonders angetan von dem Talent des Kleinkindes und adoptierte das Mädchen als Élisabeth fünf Jahre alt war. (Ein Umstand, der in der Literatur leichterhand hingenommen wird, ohne zumindest über die Folgen einer sicherlich traumatischen »Übergabe« an eine zuvor völlig fremde »Erziehungsberechtigte« zu reflektieren.)


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... ist Konzertveranstalter, Moderator, Komponist und Pianist. Er gestaltet innovative Konzertformate, arbeitet als Musik-Satiriker, schreibt Stücke für Solist:innen und Ensembles und Texte für VAN, die Wiener Philharmoniker, die New York Philharmonics und die Bamberger Symphoniker. 2019 war er als Schauspieler an der Volksbühne zu erleben.