Wolfgang M. Schmitt, Jahrgang 1988, ist vor allem mit seinem YouTube-Kanal Filmanalyse (seit 2011) bekannt geworden. Er schrieb und schreibt für diverse Magazine und Zeitungen. Schmitt ist Autor mehrerer Bücher, zuletzt erschien aus seiner Feder – zusammen mit Ole Nymoen – das Buch Influencer. Die Ideologie der Werbekörper (2021). Mit besagtem Ole Nymoen betreibt der Marxist Schmitt außerdem den Podcast Wohlstand für Alle. Seit Ende Januar 2020 ist der in Koblenz lebende Wolfgang M. Schmitt zusammen mit Stefan Schulz Gastgeber des Podcasts Die Neuen Zwanziger. Hier besprechen Schulz und Schmitt regelmäßig die aktuelle politische Lage, Phänomene im Netz, kritisieren Bücher (und sogar Bücher-Sendungen) und empfehlen selber welche. Häufig schwenkt Schmitt am Ende einer Podcast-Ausgabe noch einmal kurz um – und empfiehlt plötzlich eine CD, auf der jemand das gesamte Klavierwerk von Gabriel Fauré eingespielt hat. Was steckt hinter der »Liebe zur Klassik« bei Wolfgang M. Schmitt? Ist der Marxist Schmitt jemand, der Kultur rein affirmativ rezipiert? Geht es Wolfgang M. Schmitt etwa nur darum, bei Opernpremieren in Frankfurt andere Mitdreißiger zu treffen, die ebenfalls lauthals mehr als 500 Euro in die Anschaffung eines Abendanzugs gesteckt haben und mit dem Gefühl, noch einmal ein Rebell zu sein, in der Opern-Pause eine Zigarette rauchen? (Wichtige Bemerkung: Er raucht nicht mehr.) Arno Lücker hat Wolfgang M. Schmitt in Frankfurt getroffen, vor der Premiere der Oper Guercœur von Albéric Magnard (am 2. Februar 2025).
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