Wie gehen Sie in Ihrer Arbeit mit Einsamkeit, Selbstzweifeln und Frustration um? Fällt es Ihnen heute leichter oder schwerer als früher?
Der Arbeitsprozess ist immer schwierig. Komponieren heißt vor allem: Warten und sich selbst malträtieren! Das Schlimmste sind die langen quälenden Phasen, in denen man in seinem Zimmer sitzt und es nicht weitergeht. Dieser Prozess dauert normalerweise sehr lange und findet fast ausschließlich in meinem Kopf statt. Wenn ich anfange, zu notieren, geht es in der Regel recht schnell voran – auch wenn es natürlich auch da Rückfälle geben kann. Das ist eine Konstante, die sich nie ändert. Was sich mit dem Alter und der wachsenden Erfahrung ändert, ist, dass man gelassener wird, wenn eine Aufführung ansteht.
Jetzt abonnieren, um weiterzulesen.
Unbegrenzter Zugang zu allen aktuellen Artikeln und dem Archiv
VAN als unabhängiges Magazin wird maßgeblich über Abos getragen. Mit Ihrem Abo ermöglichen Sie unsere Arbeit und sichern die Zukunft von VAN.
