Maximilian Hornung hat für unser Kneipengespräch die Traditionskneipe Hackbarth’s in Berlin-Mitte ausgewählt: »Hier gibt’s bayerisches Bier vom Fass«. Zum Aufwärmen sprechen wir über Hornungs Heimat, Augsburg (»gleich drei wunderschöne Kammermusiksäle, davon kann München nur träumen«), das dialektfreie Reden (»beim Studium in Zürich hatte ich mir Hochdeutsch angewöhnt, aber damit komm ich nicht klar, da bin ich nicht ich selber«) und seinen ersten Cellounterricht bei Eldar Issakadze (»ich habe bei ihm wenig Repertoire gelernt, dafür ist das jetzt eingepflanzt in meine Gene und ich fühle mich damit sehr sicher.«). Hornung ist gerade auf Tournee mit dem Münchener Kammerorchester, am nächsten Tag gehts weiter nach Aschaffenburg. Wie ist das mit dem Alkohol am Abend vor einem Konzert? »Bier geht, wenn wir jetzt anfangen würden zu mischen, wär doof.« Wir halten uns also den Abend über ans Tegernseer vom Fass.
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