Max Reger wurde am 19. März 1873 im oberpfälzischen Brand geboren und studierte in Sondershausen sowie in Wiesbaden bei dem bedeutenden Musiktheoretiker Hugo Riemann (1849–1919). Dort im Hessischen arbeitete er zunächst als Klavier- und Orgellehrer. 1907 ernannte man Reger zum Universitätsdirektor am Königlichen Konservatorium in Leipzig und richtete hier eigens für ihn eine Kompositionsprofessur ein. 1911 wurde Reger zusätzlich Hofkapellmeister in Meiningen. Ab März 1915 lebte er als freischaffender Künstler in Jena. In dieser (letzten) Lebensphase waren kaum noch Verpflichtungen zu erfüllen, sodass viele bedeutende Werke entstehen konnten, darunter das Klarinettenquintett op. 146. Doch die Mesalliance von andauernder Arbeitsbelastung und starkem Alkoholkonsum hatte dem Gesundheitszustand des Komponisten und Pianisten so nachhaltig geschadet, dass dieser bereits im Alter von 43 Jahren am 11. Mai 1916 in Leipzig verstarb. Wir haben mit Dr. Stefan König vom Max-Reger-Institut in Karlsruhe gesprochen, das 1947 von Regers Witwe Elsa gegründet wurde.
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