Der Theaterschlaf – und das betrifft auch den in Oper, Konzert oder Kino – ist kein Privileg reisender Kritiker, von denen es sowieso nicht mehr so viele gibt. Es handelt sich vielmehr um eine bewährte, alte Kulturtechnik, die jeder erlernen kann. Davon ein andermal. Hier und heute geht es um eine Oper, in dem nicht das Publikum müde wird schon nach dem ersten Ton. Es sind die zwei Hauptdarsteller, die, vorn an der Rampe, bequem auf Sesseln platziert, die komplette erste halbe Stunde friedlich verschlafen.
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