Die Nachricht vom politischen Sieg der italienischen Rechten, der »rechtesten Regierung seit Ende des Zweiten Weltkriegs«, hat im Ausland große Besorgnis ausgelöst, nicht zuletzt in Hinblick auf die Wehrhaftigkeit der Demokratie und der europäischen Einheit in diesen schwierigen Zeiten. Von einer Rückkehr zum Faschismus war die Rede. (In der Tat ist es mindestens beunruhigend, wenn ein Präsident des Senats der Republik unter anderem Mussolini-Fanartikel sammelt.) Dabei gilt es aber zu bedenken, dass diese Regierung das Ergebnis freier Wahlen ist und nicht etwa eines Staatsstreichs. Es ist vielleicht an der Zeit, dass sich die linken Parteien Italiens fragen, wo die Ursachen ihres Scheiterns liegen und was es heute überhaupt bedeutet, »links« zu sein.


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Giovanni Antonini ist Flötist und Dirigent. Er ist Gründungsmitglied des Ensembles Il Giardino Armonico, das er seit 1989 auch leitet. Zudem ist er Erster Gastdirigent des Kammerorchesters Basel sowie des Mozarteum Orchesters Salzburg und tritt regelmäßig mit den Berliner Philharmonikern, dem Concertgebouworkest Amsterdam, dem London und Chicago Symphony Orchestra sowie dem Tonhalle Orchester Zürich auf. Als künstlerischer Leiter ist er sowohl verantwortlich für das Festival Wratislavia Cantans...