Geboren wurde Hilary Tann am 2. November 1947 – in der Region Mountain Ash, in Südwales; einer bedeutenden Kohlebergbauregion. Bis zuletzt lebte die Künstlerin an den Füßen der Adirondack Mountains in Upstate New York. Mountains hier, Mountains dort. Diese Komponistin liebte offenbar die Berge.

Über Tanns (möglicherweise schon sehr musikalische) Kindheit und ihre Ausbildung erfährt man nur sehr wenig. An der University of Wales in Cardiff sowie an der renommierten Princeton University studierte sie Komposition und schloss an beiden Institutionen ihr Studium mit einem Diplom ab. Tann selbst hob, statt über ihre frühen Jahre zu sprechen, stets ihre Naturverbundenheit und ihr Interesse an der Musik anderer Länder hervor. Vor allem habe es ihr die japanische Shakuhachi-Flöte angetan, mit der sie sich im Zeitraum 1985 bis 1991 besonders intensiv beschäftigt habe. Das Studium der Shakuhachi-Flöte mündete schließlich 1996 in der Komposition des Orchesterwerks From afar, das – 1996 uraufgeführt vom Knoxville Symphony Orchestra – 2000 auch vom BBC National Orchestra of Wales gegeben wurde. Das Werk wurde anschließend 2003 vom International Festival of Women in Music Today am Seoul Arts Center in Südkorea für eine dortige Wiederaufführung ausgewählt. Auch vom Royal Liverpool Philharmonic Orchestra und von anderen britischen Klangkörpern erhielt Tann immer wieder Kompositionsaufträge.


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... ist Konzertveranstalter, Moderator, Komponist und Pianist. Er gestaltet innovative Konzertformate, arbeitet als Musik-Satiriker, schreibt Stücke für Solist:innen und Ensembles und Texte für VAN, die Wiener Philharmoniker, die New York Philharmonics und die Bamberger Symphoniker. 2019 war er als Schauspieler an der Volksbühne zu erleben.