Bei der ungarischen Parlamentswahl vor zehn Tagen trug Viktor Orbáns Fidesz-Partei einen überraschend deutlichen Sieg davon, das Oppositionsbündnis »Ungarn in Einheit« um dessen Spitzenkandidaten Péter Márki-Zay blieb weit hinter den Erwartungen. Ministerpräsident Orbán kann nun das vierte Mal in Folge mit einer Zweidrittelmehrheit regieren. Der Dirigent Iván Fischer hatte bei den Vorwahlen der Opposition öffentlich Márki-Zays Konkurrentin, die sozialdemokratische Europaabgeordnete Klára Dobrev, unterstützt. Während viele Intellektuelle und Künstler:innen das Land in den letzten Jahren bereits verlassen haben, will Fischer auch in Zukunft in Ungarn bleiben – und als Chefdirigent bei seinem Budapest Festival Orchestra (BFO), das er 1983 zusammen mit Zoltán Kocsis gegründet hat. In VAN erklärt er warum.
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