Erfreulich, was für ein hohes Wagner-Grundniveau an der Deutschen Oper Berlin (immer noch oder wieder?) möglich ist, wenn Aufführungen gut besetzt sind und gut geleitet werden. Das zeigt sich an meinem zweiten Wagner-Doppel-Wochenende in diesem November: Nachdem ich kürzlich einen vorzüglichen Tannhäuser und einen eher durchwachsenen Fliegenden Holländer erlebte, war ich nun bei einem fabelhaften Lohengrin und – angesichts erschwerter Bedingungen – passablen Meistersingern von Nürnberg zu Besuch. Das alles im Rahmen eines kompletten Wagner-Kanons in dieser Saison: Ring, Tristan und Parsifal stehen im Frühjahr 2024 auf dem Programm, und wenn nichts dazwischen kommt, werde ich den Kelch bis zur hoffentlich nicht bitteren, sondern neidlichen Neige leeren. (Auch wenn ich zumal der Wiederbegegnung mit Herheims Ring eher skeptisch entgegensehe.)
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