Die Traumfabrik Hollywood ist häufig vor allem: eine Fabrik. Massenhaft Arbeit, viel Fließbandproduktion, häufig erwartbar. Interessant sind die Ausreißer und Höhenflieger, die vermeintlichen Fehlpressungen und schillernden Abweichungen, die diesem Betrieb ihr künstlerisches Leben einhauchen. Was das weite Feld der Filmmusik betrifft, ist das nicht anders. Auch in diesem Betriebszweig verteilen sich in Hollywood einige Platzhirsche im weiten Revier. Unter ihnen legendäre Erscheinungen wie John Williams, der Melodische (Star Wars, Indiana Jones, Jurassic Park …) oder Hans »Die Maschine« Zimmer (Dark Knight, Dune, Inception …), der mit seiner eigenen Kompositionsfabrik ganz auf wiedererkennbare Soundscapes setzt. Zwischen ihnen jedoch wuselt ein faszinierendes Geburtstagskind durch die Hall of Fame der Musikindustrie – jemand, den man leider und komischerweise allzu selten auf dem Schirm hat: Danny Elfman, das Chamäleon. Am 29. Mai wird er 70 Jahre alt. Der überfällige Versuch einer musikalischen Hommage.


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… studierte Musikwissenschaft, Germanistik und französische Romanistik in Köln und Paris. Seine Promotion schrieb er 2014 an der TU Dortmund, mit einer Arbeit über den Dirigenten und Komponisten Oskar Fried. Derzeit ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Musik und Musikwissenschaft der TU Dortmund und leitet ein Forschungsprojekt über »Musik gegen Antisemitismus - zur Rolle der Musik bei Gedenkveranstaltungen«. 2025 veröffentlichte er eine Ausstellung zu Schostakowitschs...