Auf den Tag genau vor 70 Jahren, am 3. März 1951, kam in Londons Norden – genauer gesagt: in Hornsey – Lindsay Cooper auf die Welt. Ab dem Alter von elf Jahren erhielt Lindsay Klavierunterricht, wechselte aber ein paar Jahre später zum Fagott. Motiviert wurde sie offenbar vom Sohn ihres Klavierlehrers, der als Fagottist für das renommierte Bournemouth Symphony Orchestra tätig war. Als 14-Jährige ging sie in den Südwesten Englands, um am Dartington College of Arts (Grafschaft Devon) und schließlich am Royal College of Music in London Fagott zu studieren. Offenbar hatte Cooper zunächst den Entschluss gefasst, eine ähnliche Orchester- oder Solo-Laufbahn wie der Sohn des besagten Klavierpädagogen einzuschlagen. In »The Guardian« heißt es: »Lindsay war eine klassische ausgebildete Fagottistin, die aber eine Karriere im Orchester ablehnte, um das Leben einer Rockmusikerin auf Tour zu leben.« Diese Entscheidung hatte möglicherweise mit ihrem einjährigen Aufenthalt in New York City zu tun, von dem sie Ende der 1960er Jahre zurückkehrte.


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... ist Konzertveranstalter, Moderator, Komponist und Pianist. Er gestaltet innovative Konzertformate, arbeitet als Musik-Satiriker, schreibt Stücke für Solist:innen und Ensembles und Texte für VAN, die Wiener Philharmoniker, die New York Philharmonics und die Bamberger Symphoniker. 2019 war er als Schauspieler an der Volksbühne zu erleben.