Am 27. Mai 1928 wurde im nordwestlichen Zipfel von Edinburgh gelegenen Barnton Thea Musgrave geboren. Nach einer offenbar musikalischen Kindheit studierte Musgrave zunächst an der Universität von Edinburgh und später am Conservatoire de Paris. Hier war sie ab 1950 vier Jahre lang Schülerin der Kompositionslehrerinnenlegende Nadia Boulanger (1887–1979). Zu dieser Zeit war unter anderem auch Aaron Copland (1900–1990) Student bei Boulanger – und setzte sich in den Folgejahren für Musgrave ein, wiewohl dieser sympathische (homosexuelle) Komponist sich ohnehin ungewöhnlich stark für komponierende Kolleginnen engagierte.

Bald ging Musgrave zurück nach London, wo sie schnell zu einer begehrten Komponistin wurde. 1970 wurde sie zugleich Gastprofessorin an der University of California in Santa Barbara, von wo aus sie ganze Generationen von US-amerikanischen Komponistinnen und Komponisten prägte. 1971 heiratete sie den Operndirigenten Peter Mark und siedelte langfristig zu ihm in die USA über. 1974 erhielt sie den Koussevitzky Award, woraus zahlreiche Kompositionsaufträge resultierten. Im selben Jahr kam ein Guggenheim-Stipendium dazu sowie viele weitere Ehrungen, Preise und Förderungen.


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... ist Konzertveranstalter, Moderator, Komponist und Pianist. Er gestaltet innovative Konzertformate, arbeitet als Musik-Satiriker, schreibt Stücke für Solist:innen und Ensembles und Texte für VAN, die Wiener Philharmoniker, die New York Philharmonics und die Bamberger Symphoniker. 2019 war er als Schauspieler an der Volksbühne zu erleben.