Eigentlich hätte Vitali Alekseenok in diesen Tagen in Lviv, Dnipro und Kyiv dirigiert und am 26. März als neuer Künstlerischer Leiter das Kharkiv Music Fest eröffnet. Stattdessen fuhr er am vorletzten Sonntag, vier Tage nach Beginn des russischen Angriffs auf die Ukraine, mit seiner Freundin und zwei vollbepackten Wagen mit Hilfsgütern an die polnische Grenze. Eine Woche blieb er dort, half als Fahrer, Vermittler und Dolmetscher. Am Tag nach seiner Rückkehr nach Berlin erreichten wir ihn per Zoom. Kurz nach unserem Gespräch machte er sich wieder auf an die Grenze.
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