Thomas Macho ist einer der bekanntesten deutschsprachigen Kulturwissenschaftler. Geboren 1952 in Wien promovierte Macho 1976 (Die Dialektik des musikalischen Kunstwerks) und legte 1983 seine Habilitation vor (Von den Metaphern des Todes. Eine Phänomenologie der Grenzerfahrung). Von 1993 bis 2016 war er bis zu seiner Emeritierung Professor für Kulturgeschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin. Momentan leitet er das Internationale Forschungszentraum Kulturwissenschaften in Wien. 2017 erschien sein viel beachtetes Buch Das Leben nehmen. Suizid in der Moderne. Arno Lücker hat Macho angerufen und mit ihm über die kulturwissenschaftliche Sicht auf die »Corona-Krise« gesprochen. Das Interview wurde am 16. März geführt. Thomas Macho ist inzwischen wohlbehalten in Berlin angekommen.
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