»Pummeliges Bündel Welpenfett«, »unansehnlich und unattraktiv«, »widerliche Figur«. Diese und ähnliche Aussagen müssen sich etablierte Opernsänger:innen anhören. Auf dem ersten Blick scheint es sich um Einzelfälle zu handeln, nur selten macht Bodyshaming in der Opernbranche Schlagzeilen. Prominentestes Beispiel ist die Affäre um das »little black dress«, in das Deborah Voigt nicht passte und in dessen Folge Christof Loy sie aus der Produktion schmiss. Voigt ließ sich daraufhin den Magen verkleinern. Ihre Lösung ist Teil des Problems. Und dieses Problem ist Teil des Alltags vieler Sängerinnen und Sänger.


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… arbeitet als freie Autorin, Moderatorin und Redakteurin für Deutschlandfunk Kultur, SWR2 und hr2 Kultur. Sie hat ihren Bachelor mit Hauptfach Klavier an der Musikhochschule Lübeck abgeschlossen, danach folgte ein Masterstudium Musikwissenschaften an der Goethe-Universität Frankfurt und der Humboldt-Universität Berlin.