Nigel Short sitzt in seiner Küche. Er hatte irgendwie ein Video-Interview erwartet und sich ein Hemd angezogen. Ich erreiche ihn zuhause, in der Nähe von Cambridge. Dort singen seine Kinder in berühmten Chören. Mit seinem eigenen Chor, Tenebrae, geht er bald auf Tour, um Europa Händels Messias wieder einmal näher zu bringen. Das Dirigieren gelernt hat Short nicht, denn eigentlich war er Sänger. Als das aber überhaupt nicht mehr klappen wollte, ist er spontan umgestiegen. Mit Erfolg. Tenebrae haben zahlreiche Auszeichnungen erhalten – und waren sogar für einen Grammy nominiert.
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