Seit anderthalb Wochen läuft die Fußball-WM in Katar. Noch nie zuvor wurde über ein internationales Sportevent in Deutschland so negativ berichtet. In Medien und Sozialen Netzwerken wird Katar für seinen Umgang mit Wanderarbeitern, der LGBTQ-Gemeinschaft und Frauen hart kritisiert. In die Kritik mischen sich dabei auch kulturelle Ressentiments und ein grundlegendes Unverständnis – oder Desinteresse – gegenüber arabischer Kultur. Wir haben uns mit dem Politologen und Katar-Experten Nicolas Fromm von der Helmut-Schmidt-Universität Hamburg über fehlende Nuancen in der Berichterstattung, den Wandel in Katar und Kulturaustausch als Artwashing unterhalten. Fromms Buchporträt Katar. Sand, Geld und Spiele ist im Juli bei C.H.Beck erschienen


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... ist Herausgeber von VAN. Er studierte Development Studies, Ethnologie und Asienwissenschaften in Berlin, Seoul, Edinburgh und an der London School of Economics und arbeitete im Anschluss zehn Jahre als Berater in Projekten der internationalen Entwicklungszusammenarbeit. 2014 gründete er mit Ingmar Bornholz den VAN Verlag, wo er auch als Geschäftsführer fungiert. hartmut@van-verlag.com