Die Berliner Philharmoniker sind eines der besten Orchester der Welt und für viele junge Instrumentalist:innen ein Karriereziel, auch für den Fagottisten Mor Biron. Aufgewachsen in einer Musikerfamilie in Rehovot, Israel – sein Vater Avner Biron ist Dirigent und Gründer des Kammerorchesters Israel Camerata Jerusalem – träumte er bereits als Kind davon, ›einmal zwölf Sekunden in diesem Orchester zu sitzen. Nur um zu sehen, wie es sich anfühlt.‹ Nach seiner Ausbildung an der Jerusalem Academy for Music and Dance und der Hochschule für Musik ›Hanns Eisler‹ in Berlin wurde der heute 39-Jährige 2004 Stipendiat der Karajan-Akademie, bevor er nach einer Station als Solo-Fagottist in Valencia 2007 festes Mitglied der Berliner Philharmoniker wurde. Das Waldbühnenkonzert am 26. Juni 2021 war nach fünfzehneinhalb Jahren sein letztes Konzert als festes Orchestermitglied. Hartmut Welscher sprach mit Biron über den Einstieg und Ausstieg und zu viel männliche Energie im Orchester.
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