Einer der Gründe für den wahnsinnigen Erfolg der Romantrilogie Das Leben des Vernon Subutex, die inzwischen auch zur TV-Serie wurde und auf etlichen Bühnen als Theateradaption gespielt wird, ist der Job, den der Titelheld verloren hat, mitsamt dem Laden, der ihm gehörte. Ein Plattenladen in Paris, Nähe Bastille, genannt »Revolver« wie das Album der Beatles von 1966, dem mutmaßlichen Geburtsjahr von Vernon. Seine Erfinderin Virginie Despentes hat selbst mal in einem Plattenladen in Paris gejobbt und den »Napster-Tsunami« miterlebt, wie sie das nennt, den Anfang vom Ende der physischen Tonträger und ihrer stationären Händler. Vernon ist am Ende von Band eins obdachlos.


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…lebt als Buchautor, Journalist und Musiker in Norddeutschland. Er studierte Viola in Hannover, war Feuilletonredakteur in Hannover und Leipzig und ist seit 1996 selbstständig als Autor u.a. für ZEIT und Deutschlandfunk. Im Rowohlt Verlag erschienen von ihm »Bachs Welt« (2016), »Der Klang von Paris« (2019) und »Flammen. Eine europäische Musikerzählung 1900–1918« (2022). Ein viertes Buch ist in Arbeit.