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Fotos © privat
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Playmobil gehörte schon in einem frühen Kindheitsstadium zu einem großen Teil meiner musikalischen Bildung. Meist sitze ich dabei leise vor mich hin spielend unter dem Flügel irgendeines Opernhauses oder Proberaumes. Die Füße meiner Mutter klackern ab und zu mit den goldenen Pedalen direkt neben mir und mein Vater bringt Menschen das Singen bei. In den Pausen verlagern sich die gespielten Kämpfe vom Flügel in den Flur mit den für mich erwachsenen Kindern und meinen Geschwistern, dazu gibt es Sprudelwasser.

Später sitze ich dann auf der Orgelbank und verfolge sowohl das, was man Noten nennt, als auch das Gesicht meiner Mutter. Wenn sie nickt, ziehe ich an unterschiedlichen Hebeln mit Nummern drauf – manchmal langsam und manchmal ganz schnell. Am liebsten mag ich damals die letzten Strophen der Kirchenlieder, wenn ganz viele Register auf einmal gezogen werden müssen und sich die gesamte Empore klanglich mehrere Meter nach vorne schiebt.


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