Dresden muss sparen, und zwar radikal: Am 26. September 2025 verhängte die Landeshauptstadt mit sofortiger Wirkung eine Haushaltssperre. Für 2026 wird nur die Hälfte des geplanten Budgets freigegeben. Die Haushaltssperre ist laut Pressemitteilung der Landeshauptstadt notwendig, weil schon jetzt für Ende 2025 mit einem Minus von rund 64 Millionen Euro zu rechnen ist. Dieser Fehlbetrag wird sich aller Voraussicht nach 2026 noch einmal erhöhen. Kostensteigerungen im Sozialbereich »aufgrund von fortdauernden Aufgabenübertragungen von Bund und Freistaat auf die Kommunen bei gleichzeitig nicht auskömmlicher Finanzierung« und sinkende Steuern wegen der schlechten Konjunkturlage machen Dresden dabei besonders zu schaffen.
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