Kinderoper ist eine schöne Herausforderung. Einerseits kann man diesem jungen Publikum, das bei Misslingen stets zur Ablenkung bereit ist, kein X für ein U vormachen; und man darf auch nicht auf überzüchtetes geduldiges Sitzfleisch spekulieren, wie es bei gelangweilten Erwachsenen oft möglich ist, zumal bei leidgeprüften Operngängern. Andererseits ist die Verlockung zur anbiedernden Seichtigkeit groß, um nur ja zu gefallen. Musicalgefahr dräut! (Nichts gegen Musicals, aber Oper ist Oper.)
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