Genau zehn Jahre hat die US-amerikanische Sopranistin Corinne Winters aus Maryland für ihren Siegeszug auf die Opern-Weltbühnen gebraucht: 2013 trat sie als Violetta in Giuseppe Verdis La Traviata erstmals an der English National Opera in London auf, mittlerweile singt sie in Wien und Salzburg, in Rom und Madrid, in Genf und Lyon, in Seattle und Sydney. Gerade war sie als Cio-Cio-San in der Wiederaufnahme von Puccinis Madame Butterfly in Frankfurt zu sehen, wo sie 2021 als Jolanthe in Peter Tschaikowskys gleichnamiger Oper debütierte. Nirgends kann man sich ihrer Bühnenpräsenz entziehen: eine femme fragile mit der Ausdruckskraft einer Heroine.


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… stammt aus einem Musikerhaus in Baden-Baden, studierte in Freiburg und Berlin Musikwissenschaft, Kunstgeschichte und Romanistik. Zehn Jahre hatte sie ihren Lebensmittelpunkt in Frankfurt a.M., bevor sie als Redakteurin, Produzentin und Konzertveranstalterin an den SWR nach Baden-Baden zurückkehrte. Daneben leitete sie die Bachwoche in Ansbach und die Badenweiler Musiktage. Sie ist journalistisch für verschiedene Medien tätig und ist Mitglied in der Jury des Preises der Deutschen Schallplattenkritik.