Antonio Vivaldi erblickte am 4. März 1678 in der heuer delphinösen Stadt Venedig das Licht der Welt und war in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts so etwas wie der Mehmet Scholl des italienischen Musikwesens. Er sah gut aus, war ein Allrounder – und… (nun ja, komm!): konnte alles am (Opern)Ball. Sein Musiktheaterschaffen belief sich auf über neunzig Werke, von denen weniger als zwanzig vollständig überliefert sind. Heutzutage erweisen sich Vivaldis Instrumentalkonzerte als um Einiges präsenter, darunter die Vier Jahreszeiten: das vielleicht bekannteste Opus der Barockmusik überhaupt, das sich schon zu Lebzeiten Vivaldis großer Beliebtheit erfreute und im Dezember 1730 gar – so bezeugte die Zeitschrift Mercure de France damals – vor König Ludwig XV. aufgeführt wurde.


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... ist Konzertveranstalter, Moderator, Komponist und Pianist. Er gestaltet innovative Konzertformate, arbeitet als Musik-Satiriker, schreibt Stücke für Solist:innen und Ensembles und Texte für VAN, die Wiener Philharmoniker, die New York Philharmonics und die Bamberger Symphoniker. 2019 war er als Schauspieler an der Volksbühne zu erleben.