Im Oktober 1777 berichtete Wolfgang Amadeus Mozart seinem Vater aus München, er habe – man beachte die Reihenfolge der Instrumenten-Nennung – sechs »Duetti à Clavicembalo e Violono von Schuster« gehört – und wolle jetzt, kurz gesagt, auch so etwas machen. Mit »Schuster« meinte Mozart den Dresdner Komponisten Joseph Schuster (1748–1812), von dessen entsprechenden Werken man im Netz allerdings keine einzige heiße Spur findet. Die »Violinsonaten« Mozarts dagegen sind in den Repertoires durchaus schön präsent – und gerade die einzige Moll-Sonate Mozarts (KV 304) für diese Besetzung erfreut sich großer Beliebtheit. Das liegt wohl an der Blattspiel-Leichtigkeit für beide beteiligten Instrumente – bei gleichzeitiger Expressivität.
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