Seit letzter Woche verfestigt sich die Erkenntnis: Es war ein Fehler des SWR, an der Verpflichtung von François-Xavier Roth als Chefdirigenten seines Symphonieorchesters festzuhalten, statt nach den Vorwürfen letztes Jahr die Reißleine zu ziehen. Eine Vertragsauflösung hätte womöglich einen Rechtsstreit und eine Abfindung nach sich gezogen und die chefdirigentenlose Zeit des Orchesters verlängert. Aber: Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende. Nun deutet alles auf Letzteres hin.
Aber der Reihe nach.

