Mitte März verkündete András Schiff, »aufgrund der jüngsten und noch nie dagewesenen politischen Veränderungen in den Vereinigten Staaten« ab sofort nicht mehr in den USA aufzutreten, seine bereits geplanten Konzerte für 2025 und 2026 sagte er ab. Auch in Russland gibt Schiff keine Konzerte mehr, genau wie in seinem Heimatland Ungarn, das gewissermaßen als Vorbild für andere autoritäre Regime fungiert und das er seit mehr als einem Jahrzehnt nicht mehr betreten hat. Als in Österreich die FPÖ an der Regierung beteiligt war, cancelte er auch dort alle Auftritte.
Ich treffe Schiff bei einem seiner Berlin-Besuche zum Gespräch in einem Büro der Barenboim-Said-Akademie.
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