Maria Vespermann (später Arndts), geboren am 5. April 1823 in München, ist vor allem als Schriftstellerin bekannt geworden: Seit September 2019 gibt es im Münchner Stadtbezirk Aubing eine Maria-Arndts-Straße. Maria Vespermann war die Tochter einer Sängerin und eines Hofschauspielers. Mutter Klara Metzger-Vespermann (1799–1827) war bereits als Kind singend am Münchner Hoftheater aufgetreten und von Komponist und Gesangslehrer Peter von Winter (1754–1825), der 1798 eine »Fortsetzung« von Mozarts Zauberflöte (Der Zauberflöte zweyter Theil. Das Labyrinth) komponiert hatte, ausgebildet worden. Metzger-Vespermann wurde zu einer bedeutenden Sängerin, sang an der Mailänder Scala, an der Hofoper von Dresden – und 1822 unter anderem die Partie der Agathe in der Münchner Erstaufführung von Carl Maria von Webers Freischütz. Ihr musikalisches Talent gab sie an ihre Tochter weiter, die entsprechend früh – im positiven Sinne – musikalisch »auffällig« wurde.
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