In der Berliner Bevölkerung gibt es einen breiten Rückhalt für die kulturellen Angebote der Stadt und deren Finanzierung durch öffentliche Gelder, das ist die gute Nachricht und ein Ergebnis der neuesten Studie des Instituts für Kulturelle Teilhabeforschung, die die Leiterin Vera Allmanritter am 29. September in der 56. Sitzung des Kulturausschusses im Berliner Abgeordnetenhaus vorstellte. Laut der repräsentativen Umfrage, die seit Ende Juli 2025 läuft, befürworten 89 Prozent der Berliner Bürger:innen, dass »klassische Kulturangebote« (gemeint sind damit Konzerte mit klassischer Musik, Oper, Ballett und Tanztheater, aber auch Museen und Gedenkstätten, Theater und Schauspiel, Literaturveranstaltungen und Jazzkonzerte) mit öffentlichen Mitteln unterstützt werden. (2019 und 2023 wurde die Befragung ebenfalls durchgeführt, damals sprachen sich nur jeweils 84 Prozent der Befragten für die öffentliche Finanzierung klassischer Kulturangebote aus.) Die Umfrage von 2025 ist noch nicht abgeschlossen, die Ergebnisse werden erst Ende 2025 veröffentlicht.
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