Am 27. Oktober 2017 hat die Altistin Wiebke Lehmkuhl einen Ton gesungen – wenn ich mich nicht täusche, war es ein G oder ein Es – der so leise und glatt war, dass er noch mehr nach einem Knaben klang als so mancher Knabensopran. Es war die h-moll-Messe von Bach unter der Leitung von Ton Koopman in der Berliner Philharmonie, vorletzter Satz, Agnus Dei. Seitdem übe ich das Stück vergebens an meinem Keyboard. Ich wollte auch unbedingt mit Wiebke Lehmkuhl sprechen.
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