Ab jetzt spricht Michel Friedman über Oper. Gleich eine ganze Gesprächsreihe bekommt er in Frankfurt. Eine gute Idee. Als Anwalt, Publizist, Philosoph und nicht zuletzt auch Immobilienexperte verfügt er über multiple Kompetenzen, um diesem brüchigen alten Kraftwerk der Gefühle wiedebr auf die Sprünge zu helfen. Friedman sagt: »Opernstoffe verhandeln Themen, die uns in der Gegenwart herausfordern. Wie haben sich Komponisten und Librettisten in den letzten 400 Jahren mit Krieg, Liebe, Rache, Gewalt, Intrige, Leidenschaft, sozialer Ungerechtigkeit auseinandergesetzt? Was können wir heute davon mitnehmen, neben dem Genuss, den wir musikalisch auf der Bühne erleben? Gemeinsam auf Spurensuche zu gehen und diese mit dem heutigen Bewußtsein zu vergleichen – das reizt mich sehr!«


Jetzt abonnieren, um weiterzulesen.

Unbegrenzter Zugang zu allen aktuellen Artikeln und dem Archiv

VAN als unabhängiges Magazin wird maßgeblich über Abos getragen. Mit Ihrem Abo ermöglichen Sie unsere Arbeit und sichern die Zukunft von VAN.


Sie haben schon ein Abo?

… lernte Geige und Klavier, studierte Musik-, Literatur- und Theaterwissenschaft an der Freien Universität Berlin, promovierte über frühe Beethoven-Rezeption. Von 1994 bis 1997 Musikredakteurin der Zeit, von 1997 bis 2018 bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Seither wieder freelance unterwegs. Seit 2011 ist Büning Vorsitzende der Jury des Preises der deutschen Schallplattenkritik.