In den 1920er Jahren erlebte Lettland eine wirtschaftliche Blüte. Nach der Weltwirtschaftskrise und zahlreichen innenpolitischen Problemen kam es 1934 allerdings zu einem Putsch: Mit dem Staatsreich am 15. Mai des Jahres ergriff Kārlis Ulmanis (1866–1942) die Macht. Es folgte die Zeit eines autoritären Regimes. Mit dem Hitler-Stalin-Pakt von 1939 wiederum wurde Lettland dem sowjetischen Machtbereich zugeordnet – und 1940 endgültig (und völkerrechtswidrig) von der Sowjetunion annektiert. In der Folge der nun grassierenden Umsiedlungspolitik mussten viele Deutschbalten im Herbst und Winter 1939/1940 das Land verlassen.
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