Seit einigen Monaten hängt in meinem WG-Zimmer (um ein Dübel-Missgeschick zu verbergen) ein eingerahmter Flyer zur Veranstaltungsreihe Mahler 1975 in Bonn. Ich weiß bis heute nicht wirklich, was inhaltlich dort stattfand, aber der Spiegel bewarb sie damals so:
»Ist Gustav Mahler bloß ›in‹, sein gegenwärtiger Erfolg nur ein ›Mißverständnis‹? Fragen, die an Tabus rühren und kompetenter Antwort harren. Der Neutöner Dieter Schnebel will Mitte Dezember in Bonn ein Tribunal veranstalten, auf dem der nostalgische Boom des österreichischen Spätest-Romantikers analysiert werden soll.«

