Zeitgenössische Musik ist nicht nur »neu«, sie ist auch ein Archiv. Kein Werk entsteht im geschichtslosen Raum. Was aber, wenn Musik zum Erinnerungsraum erklärt wird und gezielt erinnern soll? An der Akademie der Künste widmet sich das Festival Memories in Music dieser Frage und präsentiert Werke, die Erfahrungen und Erinnerungen vergegenwärtigen. Es geht um Migrationsgeschichten, um die Aufmerksamkeit für bedrohte oder bereits ausgelöschte Kulturen oder auch um Kindheitserinnerungen. Martina Seeber hat mit den Komponist:innen Annesley Black und Walter Zimmermann über die Dimensionen des Erinnerns in Musik gesprochen und damit auch über kulturelle Aneignungen und Identitätsfragen.


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​​… geboren in Wattenscheid und aufgewachsen im Rheinland. Nach einem Aufenthalt in Paris studierte sie Musikwissenschaft, Romanistik und Philosophie in Köln und ging anschließend an die Deutsche Hörfunkakademie in Dortmund. Heute arbeitet sie als freie Autorin und Moderatorin vor allem für die Kultur- und Musikprogramme von WDR, BR, HR, SWR, Deutschlandfunk, Opern- und Konzerthäuser. Sie präsentiert Live-Konzerte, moderiert Radiosendungen, schreibt für Printmedien und produziert Features...