Flach ansteigende weiße Treppen führen hinaus ins Dunkle, auf dem dritten Absatz liegen verstreut, als hätte jemand sie dort auf der Flucht vergessen, Krone und Rose und Schwert. Mehr als drei Requisiten braucht es nicht, um an die verhinderte Liebe zweier Königskinder zu erinnern und an einen nicht zu verhindernden Krieg, der alle verschlingt. Eine Story, die sich, so oder ähnlich, schon öfters zugetragen haben soll. Viel zu oft, würde Achim Freyer an dieser Stelle ergänzen. Denn die Geschichte wiederholt sich. Freyer, der Theatertraumbildzauberer, ist tatsächlich unlängst neunzig geworden, zumindest an Jahren. Er ist immer noch so sanft und meinungsstark, wie eh und je.
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