5 skurrile, wichtige und leidenschaftliche Artikel mit persönlicher Empfehlung von Jeffrey Arlo Brown.

Text · Illustration · Datum 17.4.2019

Zur Zeit versuche ich, alle 550 Cembalosonaten von Domenico Scarlatti zu hören. Ich kann euch versichern, dass es sich mehr lohnt, alle 1008 VAN-Artikeln zu lesen. Davon fünf Lieblinge auszuwählen ist unmöglich. Ich habe es trotzdem versucht.

Yellow Lounge – Spießigkeit im Szenekleid.

Die Yellow Lounge versucht auf dem Berlin Festival Coolness an den Mann zu bringen – an ihren eigenen.

Der Text, der mich zum VAN-Leser gemacht hat. Neben passender und scharfer Kritik das gefühlt erste Mal in meinem Leben, dass mir ein Autor begegnet, der über Klassik schreibt und auch wirklich mal im Club war.

Kein stilles Örtchen, nirgends.

Ein Blick in die Sanitärbereiche der Klassik

Es ist nicht die Musik, sondern die Umgebung, in der Klassik gespielt wird, die Höhrer abschreckt – liest man öfter. Dass Konzertsaaltoiletten schlimmer sein können als jeder herablassende Klassik-Abonnenten-Blick, zeigt dieser skurrile Blick in die Kabinen.

Der innere Berg.

Erinnerungen an Galina Ustvolskaya.

Eine Biografie, die viel neues über ein Leben verrät und gleichzeitig eine wichtige Wahrheit zulässt: Es ist ihre Musik, die wirklich etwas über die Seele von Galina Ustvolskaya aussagt.

Der Maestro wird Sie jetzt empfangen.

Über einen Titel, der Scheinriesen schafft.

Eine vorbildliche Vernichtungen eines der größten Klassikklischees, geschrieben mit riesiger Leichtigkeit, Selbstironie und Spaß.

Ostrava Days, Brooklyn Nights.

Ein Erlebnisbericht von den tschechischen Ostrava Days 2017.

Eine mutige und schmerzhaft zutreffende Analyse der Vorurteile in der Neue-Musik-Szene. Wer das darin beschriebene Verhalten noch nicht gesehen hat, kennt entweder die Szene nicht oder hat absichtlich die Augen verschlossen. ¶

Jeffrey Arlo Brown

...ist seit 2015 Redakteur bei VAN. Seine Texte sind auch in Slate, The Baffler, The Outline, The Calvert Journal und Electric Lit erschienen. Er lebt in Berlin.