5:1008 ist bei zugegeben fehlendem Überblick ein schlechtes Verhältnis, 5 aber eine gute Zahl: Aristoteles verband sie mit den Sinnen – Sehen, Hören, Riechen, Schmecken, Tasten. Insofern passt sie gut zu VAN. Hier darf Musik jede Woche synästhetisch denken.

Jean-Guihen Queyras und sein Cello.

Eines von vielen, klingenden Interviews.

Eines von vielen, klingenden Interviews.

»Ich habe mir lange nicht zugetraut, Musik zu spielen, die extrem kraftvoll ist, ich bin ohnehin nicht so gebaut, und meine Ästhetik ist es auch nie gewesen.« Ein leichtfüßig-rührendes Interview mit Jean-Guihen Queyras, das in etwa so klingt, wie sein Cello.

Trickster

…und andere Gestaltenwandler außerhalb der Hörblase.

…und andere Gestaltenwandler außerhalb der Hörblase.

Aus der letzten Outernational-Folge: Ein Porträt von Philipp Rhensius über das noch wenig bekannte Trickster Orchestra aus Berlin. Vor Jahren schon gab es die Idee für diese Reihe, die die Ohren öffnet für globale Musiktraditionen, 2018 haben wir sie umgesetzt. In 2019 soll Outernational weiter wachsen. Check it out!

Bunkersalon im All.

Auftakt einer Lieblingsreihe.

Auftakt einer Lieblingsreihe.

Ein Astrophysiker, ein Avantgardepop-Künstler und ein Komponist über das Weltall und den Sound schwarzer Löcher. Der Auftakt der Gesprächsreihe »Bunkersalon« in VAN im September 2016. Seither rückt die Reihe – analog und digital – die Ohren in die Denksphäre. Vom Hören im Postkonsum zum Klang von #metoo.

Immer schon da.

Willkommen in der Nische, es ist schön dort.

Willkommen in der Nische, es ist schön dort.

Das Blöde an VAN: Ich stoße im normalen Leben in der Klassik-Blase auf scheinbar Abseitiges, VAN war immer schon vorher da. So wie gestern: Ich scrolle mich gemeinsam mit dem Komponisten Horatiu Serbanescu am Küchentisch durch das Lineup des diesjährigen Enescu Festivals in Bukarest, denke »Wahnsinn«. Da muss man mal was machen. Hat VAN dann auch, 2015 schon.

WTF

Danke fürs erträglich machen.

Danke fürs erträglich machen.

Wenn man zum Beispiel während G20 rund um die Elbphilharmonie aktiv ist und sich fragt, warum Beethovens Neunte da jetzt gerade gespielt werden muss, sich denkt »WTF«, und dann eine Playlist mit Alternativen erhält, dann kann VAN das Leben in der (Klassik)Welt besser machen. Erträglicher. ¶

Elisa Erkelenz

... hat französische und deutsche Literatur sowie Kulturmanagement in Bonn, Paris und Hamburg studiert. Heute arbeitet sie als freie Journalistin, Kuratorin und Dramaturgin im Bereich klassischer Musik. Unter anderem ist sie für die Donaueschinger Musiktage oder die Elbphilharmonie tätig, kuratiert die Philosophiereihe »Bunkersalon« mit dem Ensemble Resonanz, entwickelt die globale Konzertreihe »Outernational« und schreibt für das VAN Magazin.