Bei der Aufführung von Simon Steen-Andersens Klavierkonzert in Berlin gab es einen Moment, in dem es schien, als ob Percussion-Klänge aufstiegen und sich knapp unter der Saaldecke konzentrierten wie heiße Luft – es klang, als würde der Pierre-Boulez-Saal jeden Moment einstürzen. Ein paar Wochen später traf ich den dänischen Komponisten in seiner Wohnung, nur einen kurzen Fußmarsch von der Berliner Philharmonie entfernt. Sein Arbeitszimmer war vollgestopft mit Celli, Keyboards, Wörterbüchern und Legosteinen. Auf seinem Computerbildschirm liefen alte schwarz-weiß-Aufnahmen von Orchesterkonzerten.
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