Neue Musik zu hören und auch verstehen zu können, ist mit einer geistig-intellektuellen Vorleistung verbunden. Nur mit entsprechender Bildung und Routine kann man die komplex vernetzten Parameterebenen nachvollziehen und auch genießen. Erst das Erlernen der jeweiligen musikalischen »Sprache« der Komponierenden ermöglicht es, am eigentlich implizierten Austausch zwischen musikalisch Schöpfenden und Rezipierenden teilzunehmen. Kaum jemand kann sich die Mühe machen, so vorbereitet ins Konzert zu gehen, dass Werke der Neuen Musik nicht im gleichen Maße anstrengend wie nichtssagend oder langweilig sind.
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