Als künstlerische Musikvermittlerin hat man mit drei großen Paradoxa zu tun: Dass nur erhalten werden kann, was sich verändert; dass man Profi im Amateursein ist; und dass der Zweck des eigenen Tuns die eigene Auflösung ist. Um mit diesen Paradoxa umgehen zu können, muss man nebst einer grundsätzlich künstlerisch-kreativen Grundhaltung mit einem Bewusstsein für komplexe musikalische, gesellschaftliche und kulturwissenschaftliche Zusammenhänge ausgestattet sein. Und vor allem: mit einer gehörigen Portion Mut, Unbescheidenheit, Ungezogenheit und Stehvermögen. Oder wie es kürzlich einer meiner Studenten ausgedrückt hat: .
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